EU aus der Sicht von China et vice versa

Pauschal gefragt: Wie nehmen die Chinesen eigentlich Europa aus der Ferne wahr?

Als Chaos. Das hat aber natürlich damit zu tun, wie Europa in den Nachrichten dargestellt wird. Verbreitet ist die Haltung, dass sich Europa mit der Flüchtlingskrise, den Terroranschlägen, der Polarisierung und den Protesten auf dem Weg in den Ruin befindet. Man ist dankbar, im sicheren China zu leben und nicht im unsicheren Europa. Generell kann man feststellen, dass Europa sehr langsam in der digitalen Transformation und sehr international ausgerichtet ist. China dagegen ist sehr schnell in der Transformation und sehr auf China ausgerichtet.

https://www.nzz.ch/feuilleton/chinesen-sehen-europa-auf-dem-weg-in-den-ruin-ld.1434840

– Update, umgekehrter Blickwinkel –

Konkrete Erfahrungen Europ. Anbieter:

(Siemens, Philipps, GE, Branche: CT, Radiologie- Technologie)

Nach Jahren des Aufbaus mit chinesischen Beteiligungen in China hat die dortige Industrie hinreichend kopiert, selbst zu fertigen (UNITED Vision (Staatskonzern) ) und unterbietet externe Anbieter um bis zu 40%. Quartalszahlen sind irrelevant- was zählt ist die 10-Jahres- Strategie, die internationale Konkurrenz auszuschalten.

 

Erfunden in D – gebaut in Südkorea (2./3)

Karlheinz Brandenburg hat etwas erfunden, was viele von uns nicht mehr missen wollen. Im den 1990er Jahren entwickelte der deutsche Ingenieur das Musikformat MP3, dank dem wir Musik in komprimierter Form speichern und auf mobilen Geräten abspielen können. Der erste MP3-Player wurde allerdings nicht in Deutschland, sondern in Südkorea gebaut. Unser Wirtschaftskorrespondent Christoph Eisenring hat Brandenburg getroffen. Im Interview äussert sich dieser dazu, wo er staatliche Innovationsförderung für nötig hält und wieso es für einen Forscher wichtig ist, über den Tellerrand hinauszuschauen. Über den Erfolg des MP3-Formats ist Brandenburg nachträglich überrascht. «Ich hatte damals nicht das Gefühl, dass daraus jetzt das nächste grosse Ding wird.»

Mehr in der NZZ:

 

Südkorea (1./3) investiert $ 4,4 Mrd in Key- Tech

Wann, wenn nicht jetzt?

Wer, wenn nicht wir? 

Prof. Philipp Sandner (Frankfurt School  Blockchain Center) weiß zumindest, wer: „Warum haben wir solche Unterstützung in Deutschland oder Europa nicht? Kann hier nichts Ähnliches sehen. 😳 Angesichts der Tatsache, dass Blockchain / DLT die Infrastruktur für mindestens (!) Den gesamten Finanzsektor sein wird, denke ich, dass mehr passieren sollte als Pressemitteilungen, Reden, Gespräche oder die Erwähnung von „Blockchain“ in Regierungsdokumenten. Die Dinge sollten schneller werden! Sei wendiger, Regierung!“

hier der Artikel (unter Chrome bietet Google mit der rechten Maustaste die ad-hoc- Übersetzung an)

South Korea Includes Blockchain Technology as Part of $4.4 Billion Domestic Spending Plan

 

 

„Es fehlt ein digitales Zielbild!“

Die Wissenschaft – Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl

„Platz vier von 35 untersuchten Ländern – auf den ersten Blick stimmt die Positionierung Deutschlands im aktuellen Innovationsindikator des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) optimistisch. Doch sollte man vor allem den raschen Aufstieg Chinas genau beobachten, mahnte Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl vom ISI am Rande der DLD Campus in Karlsruhe. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt drohe den etablierten europäischen Staaten den Rang abzulaufen. „Deutschland ist in allen Bereichen Mittelmaß.“ Vor allem bei der Digitalisierung hapere es. Hier befinde sich die Bundesrepublik auf Platz 17. „Es fehlt an der digitalen Bildung, es fehlt an der Infrastruktur.“

Sagt Sie, Frau Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl, hier.
https://www.xing.com/news/articles/innovationen-es-fehlt-in-deutschland-an-einem-digitalen-zielbild-1543146

Nochmal: „Doch sollte man vor allem den raschen Aufstieg Chinas genau beobachten. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt drohe den etablierten europäischen Staaten den Rang abzulaufen.“

Die Politik – Dr. h.c. Thomas Sattelberger

 

HR Innovationen und Generation Y

„Wer gestaltet die Arbeitswelten der Zukunft? Zu den wichtigen Gestaltenden zählt das Personalmanagement als die betriebliche Funktion, deren Aufgaben das Gewinnen, Einsetzen, Binden und Entwickeln von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind. Gegenwärtig wird das Personalmanagement diesen Anforderungen nicht immer gerecht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen gibt es neue Mitarbeitergruppen, oft mit dem „Label“ Generation Y und Z belegt, die sich nicht nur durch neue Erwartungen an die Kommunikation, sondern auch hinsichtlich neuer Arbeitsweisen und dem Wunsch nach Mitentscheidung auszeichnen. Sie sind derzeit nicht nur im Einsatz, sondern werden bald auch Führungsaufgaben übernehmen.
Zum anderen lassen sich viele Personalprozesse digitalisieren. Dies bringt mit sich, dass bisher gewohnte Abläufe in Frage gestellt werden, z. B. sichtbar an gänzlich neuen Vorgehensweisen oder auch bei Apps zur Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Prof. Dr. Peter Wald, Leipzig

von hier: und wir machen das.

 

ETO´s als Patent

ab demnächst NUR noch über JPMorgan?

JPMorgan

hat ein brisantes Produkt als Patent angemeldet: Equities als Tokens, hier mehr.
https://cryptoslate.com/jpmorgan-files-patent-to-use-blockchain-to-issue-ico-tokens/

Wann investieren SIE in die Wachstumsbranche #1 ?!

Wert der Plattform-Ökonomie steigt im ersten Halbjahr um 1 Billion $
von Hamidreza Hosseini und Dr. Holger Schmidt
Amerikanische und chinesische Plattformen ziehen europäischen Anbietern weiter davon

Europäer sind leider, leider, keine dabei.
Wie auch. Dieses Internet- Dingens wurde schon damals überschätzt. Maßlos, ja.
Und diese Blockchain kapiert ja auch keiner.

von hier
Hier sind sie etwas weiter, in Zug.